Die Lebenshilfe „Ketteltasche“ zu Gast am bkh

Dieses ist der beste Trick: Alle! Alle machen mit. Dieses ist der beste Trick: Alle! Alle machen mit.

Unter dem Motto "Inklusion von Anfang an!" gelang es dank der Aktion Mensch auch in diesem Jahr rund um den Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung Anlässe schaffen, bei denen sich Menschen mit und ohne Behinderung begegneten. In diesem Rahmen war am 3.Mai die Lebenshilfe Ketteltasche des Ennepe-Ruhr-Kreises zu Gast am bkh.

Leiterin Eva Peters baute mit ihrem Team Martin Grobelny, Christel Kalle, Margret Obermann und Susanne Wieschermann sowie einigen Klientinnen und Klienten einen Informationsstand zum Thema Inklusion auf. Dieser Treffpunkt regte zu einem Austausch mit den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern an. So konnten Interessierte auch von ehemaligen Teilnehmern des Bildungsgangs Heilerziehungspflege am bkh, die jetzt in der Ketteltasche ihr Anerkennungsjahr absolvieren, Einzelheiten über den Tagesablauf und das Leben in der Einrichtung erfahren.

Wie viele Bewohner in der „Ketteltasche“ leben, wie viele Wohngruppen es gebe, wie die Altersstruktur sei, wo und wie die Klienten ihren Tag verbringen, wollten die Infostandbesucher wissen. Sie staunten über das Vollwerternährungsprogramm, das auch tägliche frische Speisenzubereitung beinhaltet. Auf dem Freizeitprogramm stehen Aktivitäten wie kegeln, tanzen, schwimmen und im Sommer natürlich Eis essen. Gruppenübergreifender Urlaub in Griechenland, der Türkei oder auf Mallorca ist ebenso angesagt wie an der Nord- oder Ostsee, in der Lausitz oder auf der Schwäbischen Alb.

Und gemeinsamer Spaß steht natürlich ganz oben auf der Hitliste. Davon gab´s heute übrigens reichlich, was in erster Linie an „Mr. Magic“ lag. Der Zauberkünstler beherrschte sämtliche Kniffe und alle kamen aus dem Staunen nicht heraus, wenn er tief in seine Trickkiste griff und die SchülerInnen des bkh sowie die BewohnerInnen der „Ketteltasche“ gleichermaßen mit einbezog. Gemeinsam ließ man Eier verschwinden und wieder auftauchen, half beim Hasenherbeizaubern und versuchte, den Würfeltrick zu ergründen. Wie kommt auf einmal diese Spielkarte aus meinem Mund? Ungläubige Gesichter, Gelächter! Und eins war ganz schnell klar: Ein Zauberer braucht die Unterstützung seines Publikums! Je lauter alle zusammen das „Simsalabim“ erschallen ließen und Mr. Magic damit anfeuerten, desto besser gelangen die Tricks.

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Je mehr man gemeinsam zaubert, desto länger wird das Endlosband!

Dass der Zauberer beim Jonglieren noch munter mit seinen Zuschauern plauderte, die SchülerInnen nach ihrer Berufswahl fragte, ihnen gute Ratschläge gab und von sich selbst und seiner eigenen Berufserfahrung erzählte, verlieh der Veranstaltung einen familiären Anstrich. Aykut Malca alias "Mr. Magic" hat übrigens 8 Jahre im Kindergarten gearbeitet und mit pädagogischem Schwerpunkt studiert. Das merkte man und das kam bei den Zuschauern auch richtig gut an!

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Wie immer, wenn es schön ist, ging die Zeit auch heute viel zu schnell vorbei und der Schulgong gab das Zeichen zum Aufbruch…

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Das bkh dankt allen Beteiligten für ihr Engagement sowie ihre ansteckende Bereitschaft zum Mitmachen. Alles Gute weiterhin für Mr. Magic und „die Ketteltasche“. Bis bald!

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