Alles im Lot auffm Boot

Studierende der FSPU1 Studierende der FSPU1

Im Rahmen des Unterrichts im Vertiefungsbereich „naturwissenschaftliche, technische und ökologische Bildung“  begaben sich die Studierenden aus der Unterstufe der Fachschule für Sozialpädagogik am Montag, den 3. Juli, auf eine Kanuexkursion an der Ruhr. Diese Kanufahrt wurde durch eine exklusive Naturführung begleitet.


Für den Teil der Naturführung wurde nämlich Martin Maschka engagiert, der Gründer und kreativer Kopf des Naturführerteams in Hattingen ist und den angehenden Erzieherinnen und Erziehern mit voller Begeisterung und  fundiertem Fachwissen die lokale Tier- und Pflanzenwelt nahebrachte. Die eigentliche Kanufahrt durchs Ruhrtal wurde von Benjamin Hoffmann angeleitet.
Die knapp dreistündige Tour nahm ihren Anfang  in Hattingen am Steg des Ruhrdeiches, der unter den Einheimischen auch als „toter Arm“ bekannt ist, und endete in Bochum- Dahlhausen an der sogenannten Ruhrmühle.
Nachdem die Studierenden und  ihre Lehrerin Kerstin Hagen mit Schwimmwesten, Paddeln und Kanubooten ausgestattet und von Benjamin in Form von Trockenübungen an Land mit den „Basics“ des Kanufahrens vertraut gemacht worden waren, konnte die „Tour de Ruhr“ endlich beginnen.
Mit fünf großen Kanus zu je vier Personen stach man gemeinsam “in See“. Während Martin in einem der Mannschaftsboote Platz nahm, fuhr sein Kollege Benjamin in einem Einerkanadier voraus, um die „Ruhrpiraten“ in freundlich-lässiger Art zu navigieren.
Nach anfänglichen Manövrierproblemen und kleinen Verunsicherungen auf hoher See kamen alle Boote auf Kurs. Sobald die Strömung ruhig war und sich alle Kanus zusammen gefunden hatten, nutzte Martin Maschka die Gelegenheit um über die Pflanzen- und Tierarten in unmittelbarer Umgebung zu sprechen. Richtig rund wurde dieser Ausflug nicht zuletzt durch das schöne Wetter, das Petrus an diesem Tag extra für die Kanutruppe gemacht hatte.
Als die Ruhrpiraten nach etwas mehr als zwei Stunden ihr Ziel in Dahlhausen erreichten und wieder auf festem Boden standen, fiel die Bilanz durchweg positiv aus. Kein Boot war gekentert und neben der aufregenden Fahrt hatten alle TeilnehmerInnen auch noch viel über die örtliche Natur gelernt.


Text: Thomas Raczkowski / FSPU 1

Weitere Blogbeiträge: